"You're only given a little spark of madness. You mustn't lose it." - Robin Williams
05. November 2009
Mysterien des Alltags (XV)

von baumgarf | 03:28 | kommentieren

Bekanntermaßen (zumindest setze ich dieses Wissen voraus (wenigstens bis hierhin, weil ich es sowieso gleich noch erläutern werde)) befindet sich an den Kassen am Supermarkt die sogenannte Quengelware, also allerlei Süß- und sonstige kindgerechte Ware in für die Zielgruppe geeigneter Höhe (also ca. einen halben Meter über dem Boden). Das führt mitunter zu dramatischen Szenen, wenn der Sohnemann oder das Töchterchen partout noch eine Packung Kariesfreude haben möchte, Herr Papa und Frau Mama diese Ansicht jedoch nicht teilen, weil sie wissen, was der Zahnarzt kostet.

Weshalb aber, so frage ich mich (und damit auch meine geneigten Leser (womöglich geneigt, um besser an die Quengelware zu kommen?)), befinden sich an manchen Kassen keine Süßwaren, sondern harte Alkoholika? Sollen da schon die Kinder von heute zu den Alkoholikern von morgen herangezogen werden? Oder drückt sich dadurch eine negative Haltung gegenüber alkoholabhängigen Menschen aus, deren bevorzugte Bewegungsart man glaubt, das Kriechen zu sein, die Schnappsfläschen sich dadurch in der passenden Griffhöhe befinden?

 
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