"You're only given a little spark of madness. You mustn't lose it." - Robin Williams
23. März 2009
Mysterien des Alltags (XIV)
 
Kommentare

# 1 von Kris | 23.03.2009 | 20:01

Meist stehen die Bücher im Regal und werden sie von rechts gelesen - das ist die kontinentaleuropäische Norm.

# 2 von Ralf | 24.03.2009 | 17:09

Die Engländer fahren ja auch auf der falschen Straßenseite. Ob das vorteilhafter ist als auf der richtigen Straßenseite zu fahren, vermag ich jedoch nicht beurteilen.

# 3 von Sympatexter | 25.03.2009 | 18:01

Eine Frage die auch SpOn bewegt: http://www.spiegel.de/netzwelt/tech/0,1518,569253,00.html

# 4 von Aiken | 25.03.2009 | 20:51

Es geht das Gerücht rum, dass laut diversen psychologischen Studien der Mensch Schrift, die von unten nach oben verläuft, positiver auffasst, als umgekehrt. Weswegen man in der Werbewelt selten anderes antrifft, es sei denn es handelt sich um eine Hervorhebung.
Aber die Engländer sind so ein eigenes Völkchen, mich würde es wundern, wenn sie mal in irgendeiner Hinsicht normal wären und nicht Querschläger ;)

Meine Lateinlehrerin - eine übrigens sehr weise Frau - sagte einmal: "Ich habe meinen Mann wegen seinen Macken geheiratet. Der ist so schräg, solche Macken trifft man nur einmal."
Macken sind es, die uns von anderen unterscheiden und dadurch zu etwas Besonderem werden lassen. Ich mag die Engländer grade wegen ihrem Strange-Dasein. Lustiges Völkchen ;)

# 5 von baumgarf | 27.03.2009 | 18:09

Ok, das klingt ja halbwegs einleuchtend. Und jetzt die Frage für die Profis: Wenn sich bei Büchern die, mit Ausnahmen, konsequente Schreibweise, je nach Land, durchgesetzt hat, wieso weicht man dann bei der Beschriftung von DVD-Hüllenrücken derart davon ab? Dort ändert sie sich nämlich von DVD zu DVD, ohne ersichtliche dahinterstehende Logik.

# 6 von Etosha | 02.04.2009 | 09:58

Vermutlich, weil die DVD ein vergleichsweise junges Medium ist, und sich dafür noch keine Standards durchgesetzt haben. Jeder Designer macht es dann eben so, wie er es für richtig hält.

Ich bin auch sehr für die Variante unten nach oben; eine Kombination dessen mit einem Buchtitel, der oben zu liegen kommt, wenn man das Buch hinlegt, und einem Rücken, den man dann immer noch lesen kann, würde bedeuten, dass der Rücken bei Betrachtung des Buches von vorne verkehrt UND von oben nach unten zu lesen wäre. Das sieht recht seltsam aus, und darum vermeidet man's vermutlich. Obwohl man, wenn man das Buch bereits in der Hand hat und zu lesen beginnt, sowieso nicht auf den Buchrücken zu schauen braucht, außer man hätte zwischendurch vergessen, was man gerade liest.

# 7 von KingOli | 19.05.2009 | 22:13

Leider hat der amerikanische Kulturimperialismus dazu geführt, dass mittlerweile viele deutsche Bücher vom europäischen Schema abweichen, während alle meine englischsprachigen Bücher das Konzept durchhalten. So kommt es zu unschönen Kopfverrenkungen beim Lesen der Buchrücken meiner Bücherwand...

# 8 von baumgarf | 20.05.2009 | 15:19

Das stärkt die Nackenmuskulatur. Immer positiv denken :o)