Wie erwartet (zumindest von mir), wurde heute das Nichraucherschutzgesetz in Baden-Württemberg vom Bundesverfassungsgericht in Teilen außer Kraft gesetzt (nicht gekippt, wie viele behaupten) - und das völlig zurecht (und das sage ich als fast militanter Nichtraucher). Schließlich wurden bei der bisherigen Regelung Groß- und Kleingastronomie ungleich behandelt.
Aber genug davon. Was mich tatsächlich interessiert, woran mich das Urteil wieder erinnert hat, ist, und da bitte ich nun meine gläubigen wie bibelfesten Mitleser um Hilfe, wie es die katholische Kirche mit Rauchern hält? Ich als Protestant und per katholischer Definition Halbheide meine mich zu erinnern, dass der Heilige Stuhl und seine Gefolgschaft nicht gut auf Selbstmörder zu sprechen sind (um es vorsichtig zu umschreiben). Nachdem aber wissenschaftlich erwiesen ist, das Rauchen krebsfördernd ist, könnte man Glimmstengelsüchtige durchaus als potentielle Selbstmörder bezeichnen, wenn auch auf Raten. Wie also ist die Haltung der Kirche zu dieser Bevölkerungsgruppe? Und müssten nicht sämtliche Geistlichen Nichtraucher sein?
Vom Weihrauch will ich da gar nicht erst anfangen...








