"You're only given a little spark of madness. You mustn't lose it." - Robin Williams
19. März 2004
Wie realistisch

von baumgarf | 02:44

Realität wird von jedem einzelnen unterschiedlich wahrgenommen, weshalb eine vernünftige Definition gänzlich irreal sein dürfte. Dennoch gibt es einige, die ihre persönliche Realität zum non plus ultra aller erkiesen wollen. (Exzerpt: Wer gerade eben unwillkürlich einer Lesestörung anheimgefallen sein sollte ob dieser ungewohnten Wortform, die sich dort unschuldig im Satz räkelt und um Anerkennung bettelt, dem sei kluggeschissen: "erkiesen" ist die Präsensform von "erkoren", ein Wörtchen, dessen man in Sätzen wie "er wurde dazu auserkoren yaddayaddayadda" mit kostenlos dazu gereichter Vorsilbe ansichtig werden kann. Es bestünde auch die Möglichkeit, "auserwählt" zu verwenden, jedoch würde mir dann die Möglichkeit der Dummschw... Klugscheißerei genommen. Exzerpt Ende.) Eine Realität im Normalfall, in der eben jene Irrealos eine, wenn nicht DIE, wichtige Rolle spielen. Hollywood für geistig Schwache. Aber am surrealsten wird die Geschichte, wenn sich solch geistig entrückte Personen über die Unlogik von Comic-Verfilmungen auslassen. Wenn sie sich darüber beschweren, dass "Hulk" eigentlich ein ganz passabler Streifen war, der jedoch einen Realitätsverlust hinnehmen muss, da der drei Meter große, grüne Choleriker in der Lage ist, einen flugähnlichen Zustand herbeizuführen. (Zum Glück hat er nichts davon gesagt, dass er einen Sturz aus der Stratosphäre in die Bucht von San Francisco völlig unbeschadet überstanden hat.) Ja, das sind doch mal Probleme, bei Comics auf die Realität zu achten. Da kann ich doch gleich meine Kopie von "Bambi" verbrennen. Ein sprechendes Rehkitz. Pah, wer glaubt denn so was...