"You're only given a little spark of madness. You mustn't lose it." - Robin Williams
04. Januar 2005
House of Flying Daggers

von baumgarf | 03:22

"Wenn ich als verliebter Mann sterbe, werde ich ein romantischer Geist."

House of Flying DaggersChina, zur Zeit der Tang-Dynastie. Das regierende Herrscherhaus wird von mehreren Rebellengruppen bedroht. Die mächtigste dieser Rebellengruppen ist das sogenannte "Haus der fliegenden Messer". Die zwei Offiziere Leo und Jin erhalten den Auftrag, den Standort der Rebellen ausfindig zu machen. Ein erster Anhaltspunkt ist die blinde Tänzerin Mei, die, so gehen die Gerüchte, die Tochter des ermordeten Rebellenführers sein soll. Da diese jedoch auf die Methoden der Offiziere nicht anspricht, versuchen sie es mit einer List. Leo befreit Mei aus dem Gefängnis, um so ihr Vertrauen zu gewinnen und den Standpunkt der "Fliegenden Messer" ausfindig zu machen. Während diesem Undercover-Auftrag verliebt er sich jedoch in das Mädchen.

Mit Sicherheit ist das ein Film, der die Geister spalten wird. Die einen können etwas mit "House of Flying Daggers" anfangen, die anderen werden sich tödlich langweilen. Dabei bietet der Film perfekt choreographierte Kampfszenen, eingebettet in phantastische Bilder, die wie Gemälde daherkommen, untermalt von einem tollen Soundtrack - eben ganz so, wie man es von Zhang Yimous früherem Werk "Hero" kennt. Natürlich bietet die Geschichte nichts Neues, aber die Art und Weise, wie sie verpackt ist und erzählt wird, lohnt allemal einen Kinobesuch. Zum Beispiel gleich am Donnerstag, da läuft der Film nämlich an.

(Hong Kong/China 2004, OT: Shi mian mai fu, 120 min., FSK 12; R: Zhang Yimou, D: Takeshi Kaneshiro, Andy Lau, Zhang Ziyi, Song Dandan; Film auf imdb)