"You're only given a little spark of madness. You mustn't lose it." - Robin Williams
28. Dezember 2004
Trouble ohne Paddel

von baumgarf | 03:21

"Wo sind wir hier?"
"Das ist mit Sicherheit nicht der Arsch der Welt, aber ich denke, man kann ihn von hier aus ziemlich gut sehen."

Trouble ohne PaddelEs ist eine Ewigkeit her, seit sich Tom, Dan und Jerry, Freunde aus Kindheitstagen, zuletzt gesehen haben. Der Anlass ist auch kein erfreulicher: Billy, der Vierte im Bunde, ist bei einem Abenteuerurlaub ums Leben gekommen. Ihm zu Ehren wollen die drei einen Kindheitstraum erfüllen: Sie wollen die Beute des legendären Bankräubers D.B. Cooper finden, der seinerzeit mit einem Fallschirm über den Wäldern Oregons abgesprungen ist und seither als verschollen gilt. Natürlich verläuft alles planloser als gedacht, und nachdem sie ihre gesamte Ausrüstung verloren haben, sehen sie sich zu allem Überdruss auch noch gejagt von Marihuana-Farmern und einem fürsorglichen Grizzlybären.

"Trouble ohne Paddel", so der geniale deutsche Titel dieser Klamotte, ist ein Film, dessen einziger Anspruch es ist, unterhalten zu wollen. Und das schafft er auch mühelos, mal mit mehr, mal mit weniger gelungenen Gags. Alles in allem ein Film mit einem netten Soundtrack und akzeptablen Darstellern, den man sehen kann, bei dem man aber nichts verpasst, wenn man ihn nicht sehen sollte. Auf jeden Fall ab 13. Januar im Kino.

(USA 2004, OT: Without a Paddle, 99 min., FSK 12; R: Steven Brill, D: Seth Green, Matthew Lillard, Dax Shepard, Ethan Suplee, Abraham Benrubi, Rachel Blanchard, Christina Moore, Burt Reynolds; Film auf imdb)