"You're only given a little spark of madness. You mustn't lose it." - Robin Williams
02. Dezember 2004
Das Vermächtnis der Tempelritter

von baumgarf | 01:21

"Who wants to go down the creepy tunnel inside the tomb first?"

Das Vermächtnis der TempelritterSeit sein Großvater ihm davon erzählte, hatte Benjamin Franklin Gates nur noch ein Ziel: den legendären Schatz der Tempelritter zu finden. Und tatsächlich schafft er es als erster seiner Familie, einer ganzen Reihe von Schatzjägern, den ersten Hinweis zu deuten - der gemäß der Sache der Natur einen weitern Hinweis liefert, auf eine unsichtbare Karte auf der Rückseite der Unabhängigkeitserklärung. Natürlich zieht so ein Erfolg auch böse Buben an, und da Bens Geschichte keiner Glauben schenken will, bleibt ihm nur noch ein Weg: damit die Unabhängigkeitserklärung nicht in falsche Hände gerät, muss er sie kurzerhand selbst stehlen. Zusammen mit der Archivarin, die es in der Hektik samt Dokument mit ins Auto geschafft hat und anfangs erst widerwillig zur Schnitzeljagd verdonnert wird, begeben sie sich auf die Suche nach dem legendären Schatz, immer verfolgt von ihren Widersachern. Und dann hat das FBI auch noch ein Wörtchen mitzureden.

Mit "Das Vermächtnis der Tempelritter" bekommt man endlich mal wieder ein Abenteuerfilm der intelligenten Sorte zu sehen. Wenn das ganze Werk dann auch noch reichlich kurzweilig für seine zwei Stunden Laufzeit und mit witzigen Dialogen gespickt ist, dann kann eigentlich nichts mehr schiefgehen. Zwar kommt der Film nicht an die alten Indiana-Jones-Film heran, aber ob der vierte Teil, der irgendwann mal gedreht/geschrieben wird und noch in diesem Jahrhundert in die Kinos kommen soll, qualitativ mithalten kann, muss sich erst noch zeigen.

(USA 2004, OT: National Treasure, 124 min; R: Jon Turtletaub; D: Nicolas Cage, Diane Kruger, Jon Voight, Justin Bartha, Sean Bean, Harvey Keitel, Christopher Plummer; Film auf imdb)